Das Zentrum für Steuerwettbewerb erforscht die Auswirkungen eines lebendigen Wettbewerbs der Steuersysteme und eines effektiven Schutzes der finanziellen Privatsphäre für die individuelle Freiheit und die Eigentumssicherung.

Die „Flat Tax“: die gerechtere Steuer

Die „Flat Tax“ ist deshalb eine „gerechte“ Steuer, weil sie Leistungs- und Risikoträger der Volkswirtschaft nicht für ihre Erfolge bestraft.

Alvin Rabushka und Robert E. Hall, Professoren der amerikanischen Hoover Institution, gelten als Erfinder der „Flat Tax“. Ein “Flat Tax”-System existiert zwar schon seit 1940 in Jersey und seit 1947 in Hongkong, aber der eigentliche Durchbruch für dieses faire, effiziente, einfache und funktionstüchtige Steuerkonzept erfolgte erst im Jahre 1994 als Estland, als erstes Land des ehemaligen Ostblocks, die “Flat Tax” einführte. Schlag auf Schlag folgten Litauen, Lettland, Russland, die Ukraine, Serbien, Rumänien, die Slowakei etc. Heute ist die „Flat Tax“ in 24 Staaten oder Hoheitsgebieten eingeführt, und bereits wird dieses System auch in Polen und in Ungarn geprüft.

Die Kernphilosophie des „Flat Tax“-Systems lässt sich in 7 Worten zusammenfassen: „Schafft die Steuern auf der Wirtschaftsleistung ab!“. Steuern mit progressiven Tarifen behindern die Produktion und die Investitionen. Im „Kommunistischen Manifest von 1848“ forderten Karl Marx und Friedrich Engels eine starke Progressiv-Steuer, um der verhassten Bourgeoisie endlich alles Kapital, d.h. die „Macht über die Produktion“ zu entreissen. Die „Flat Tax“ will das Gegenteil.

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April 2008