Das Zentrum für Steuerwettbewerb erforscht die Auswirkungen eines lebendigen Wettbewerbs der Steuersysteme und eines effektiven Schutzes der finanziellen Privatsphäre für die individuelle Freiheit und die Eigentumssicherung.

Das europäische Steuerkartell und die Rolle der Schweiz

Die steuerliche Zentralisierung auf der Ebene der EU findet in viel stärkerem Ausmass statt, als gemeinhin wahrgenommen.

Aufgrund der Trägheit bestehender staatlicher Programme ist für die Mehrheit der europäischen Länder mit einem hohen Anstieg der Staatsausgaben zu rechnen. Die Erschöpfung der Steuerpflichtigen bringt Mitgliedsstaaten dazu, sich der Europäischen Union zu bedienen, um das Steuerwesen zu zentralisieren und zu vereinheitlichen. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit jener Länder verringert werden, welche privates Vermögen effektiver schützen. Selbst der physische Entzug der Steuerpflichtigen — die „Abstimmung mit den Füssen“ — soll zunehmend behindert werden.

Diese Referenzstudie des Liberalen Instituts nimmt das europäische Steuerkartell unter die Lupe und analysiert die Mythen des Zentralismus und die Notwendigkeit der steuerlichen Vielfalt.

Mit einem Vorwort von Professor Roland Vaubel

3. Auflage

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November 2008